Moränenlandschaft mit Seitentälern
Aus der Stecknitz wurde die Salzstraße.
Das Stecknitztal erstreckt sich von der Stadt Mölln bis zur Hansestadt Lübeck. Die Stecknitz ist ein alter Fluß, der bereits im Mittelalter als Stecknitzkanal reguliert und mit der in die Elbe mündenden Delvenau in Verbindung gesetzt wurde. Seit dem Ausbau Ende des 19. Jahrhunderts heißt der 62 km lange Schiffahrtsweg Elbe-Lübeck-Kanal. Der historische Reichtum der Stadt Lübeck ("Nasse Salzstraße") und die Stadt Mölln haben hier ihren Ursprung.
Entlang des Stecknitztales liegen viele als besonders naturnah anzusehende Biotopstrukturen. Die Seitentäler des Tales schneiden sich einige Kilometer in die umgebende Moränenlandschaft ein. Die Talränder sind häufig mit Quellwaldstrukturen bestanden und gelten aus naturschutzfachlicher Sicht als besonders wertvoll. Die landwirtschaftlichen Flächen weisen einen überproportionalen Anteil von historischen Landschaftselementen auf und zeichnen sich durch Randlängen von bis zu 200m /ha aus.