Das Weidemanagement
Rinder, Schweine und Schafe
Alle drei Nutztierarten festigen den Betriebskreislauf auf ganz unterschiedliche Weise.
Die Schweine weiden auf einer hofnahen Standweide, jede Gruppe von 15 Tieren hat einen großzügigen Auslauf von 2.000 qm. Sie verwerten das Ausputzgetreide und die Gemüsereste.
Die Rinderhaltung dient vorrangig der Pflege der von uns betreuten Naturareale: Sie weiden auf den extensiv genutzten Grünlandflächen. Zwischendurch dürfen sie auch auf den Zwischenfrüchten der Ackerflächen grasen. Sie ziehen als Herde ähnlich ihren Vorfahren über die großzügigen Grünlandflächen ums Hellmoor und um den Pantener Moorweiher. Diese Wiederkäuer und verschiedene Kräuter bilden die Basis für die Herstellung der Demeter-Präparate.
Die Schafherde weidet ganzjährig wie eine Wanderschäferei und rotiert auch in der Fruchtfolge. Da sie weniger Trittschäden als Rinder verursachen, können Schafe sensiblere Grünland- und Ackerflächen beweiden. Sie sind jedoch in der Lage, Gräser kürzer zu verbeißen, so daß sie zeitig von Flächen umgetrieben werden, wo z.B. Lebenshabitate von Tag- und Nachtfalter sind (Ei-Überwinterungsflächen). Die Nutzung der Ackerflächen sollte spät im Jahr liegen. Vorteile der Schafe: Das maschinelle Mulchen entfällt, die Amphibienwanderung wird durch kurzen Biß begünstigt, der Humusaufbau wird gefördert.