Grüppensumpf am Kleeberg

Feuchtbiotop

Hier am Rande des Kleeberges tritt diffus Hangsickerwasser aus. Dieser Wiesenbereich der Diekbekniederung wird durch Grüppen (kleine schmale Gräben) entwässert. Die Entwässerung sorgt nach wie vor dafür, dass das Wasser nicht oberflächennah bleibt und durch zeitweise Überflutung zu einem interessanten Feuchtlebensraum wird. Da die Grüppen aber nicht unterhalten werden werden, konnten sich entlang ihres Verlaufes Seggenrieder ausbilden, in denen sich auch gerne mal der Wachtelkönig versteckt. Mit Aufheben des Ablaufes des Wassers aus den Grüppen in die Diekbek werden sich hier flache, temporäre Überflutungsflächen bilden. Die Seggenrieder können sich dann hoffentlich zwischen den Grüppen, in die ehemals trockenen Bereiche ausweiten. Wie schon am Flaggenbrock wird auch hier ein amphibischer Lebensraum entstehen, der von den Rindern offen gehalten wird. Hier grenzen zudem noch trockene Sanderbereiche unmittelbar an, so dass sich auch für Reptilien geeignete Übergangslebensräume entwickeln können.

 

Größe des Biotopkomplexes: 1,7 ha

 

Entwicklungsziele: Vernässung des Wiesenbereiches durch auf Flurhöhe ansteigendes Wasser Wechselfeuchte Überflutungsfläche mit Gehölzsäumen im Weidebereich der Rinder.


Foto Kleebergsumpf-1 Foto Kleebergsumpf-2

 

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