Wildartenfreundlicher Anbau

Wenn Landwirtschaft und Wildnis Freunde sind
Unsere Felder sind durchzogen von zahlreichen Biotopen wie Knicks, Feldgehölze oder Flachgewässer. Alles zusammen ergibt eine vielgestaltige Landschaft mit hoher Biodiversität. Gerade auch in den Übergängen von Biotop zu Feld oder Biotop lebt das bunte Treiben ungestümer, lebensfreudiger Artenvielfalt. Von dieser Lebendigkeit profitieren die Früchte unserer Felder, so daß man sagen kann: Das Getreide steht mitten in der Natur, rundherum und mittendrin blüht, summt und schwirrt es.
konkrete Maßnahmen in unserer Landwirtschaft:
  • Nischen für Wildarten in den Flächen zulassen (Naßstellen, Feldgehölze, etc.)
  • Großzügige, weiche Übergänge an den Feldrändern durch breite Säume
  • Kleinteilige Felder mit unterschiedlichen Kulturen
  • Anlage von Streifen mit Blühmischungen oder Selbstbegrünung als Lebensraum
  • Verbundachsen vitalisieren und neu anlegen (Hecken, Naßstellen u.a.)
  • Natürliches Nahrungsangebot für die Wintermonate schaffen (Winterstoppel, unbearbeitete Flächen, unbeerntetes Getreide u.a.)
Damit erreichen wir eine Verbesserung des Lebensraumes, ertragreiche Nahrungs- und sichere Bruthabitate für wild lebende Arten, Wanderkorridore, ganzjähriges Nahrungsangebot und spez. ein Schutz der Bodenbrüter durch an ihren Brutzeitraum angepaßtes maschinelles Bearbeiten.

Unsere Landwirtschaft wird durch die Koordinierungsstelle Lauenburgische Kulturlandschaft (KOLK) fachlich unterstützt und zertifiziert. Näheres siehe www.kolk-foerdert-vielfalt.de.

hoch
runter
hoch
runter