Die ersten Schritte in Richtung Naturschutz und der Hellmoor-Renaturierung liegen Anfang der 90er Jahre. Biotopgestaltende Maßnahmen wie Knicks anlegen, Naturrefugien als Brachen lassen und Blühstreifen an den Feldrändern wurden mit Umstellung auf ökologischen Landbau 1990 begonnen. Ermutigt durch gesellschaftliche Anerkennung, manchmal auch trotz Hohn, ging der Lämmerhof beharrlich seinen Weg weiter.
30.10.09: Der schleswig-holsteinische Heimatbund SHHB verleiht an den Lämmerhof den ersten Preis im Knickwettbewerb im Bereich "Knick an Ackerland": Der prämierte Knick zeichnet sich dadurch aus, daß ihm weitgehend Raum für ein unbeschränktes Wachstum gegeben wird. Damit bleibt die traditionell "runde" Form des Knicks erhalten, unterteilt durch die in regelmäßigem Abstand stehenden Überhälter, die deutliche vertikale Ausrufezeichen setzen.
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Seit 19 Jahren wirtschaftet der Lämmerhof nach dem Motto "Der wilden Natur ihren Platz geben": Hofarrondierung für und mit dem Naturschutz, Kraft schöpfen aus der Natur in zahlreichen Veranstaltungen, artenreiche Landschaft als Verkaufsargument. Der Betrieb erbringt herausragende Leistungen für den Biotopverbund und kommuniziert das Naturschutzengagement aktiv und ideenreich nach außen.
Förderpreis Naturschutzhöfe
Mit dem Wettbewerb wird das Engagement für die Bewahrung regionaltypischer Landschaftsstrukturen gewürdigt. Die Ideale und Herzenskraft haben einen langen Atem ermöglicht: Die Natur ist der wahre Gewinner.
Landwirtschafft schafft Kulturlandschaft
"Hier wurde den Schweinen ein Schloss mit einem Park gebaut: großräumiger Stall und die Weidefläche unter Eichenbäumen."
Landeswettbewerb für tiergerechte Haltung

"Der Preis wird vergeben für die vorbildliche Integration von Naturschutzmaßnahmen in die landwirtschaftliche Praxis."
Förderpreis ökologischer Landbau
"In Anerkennung des Einsatzes für die Renaturierung des Hellmoores und der vorbildlichen Führung eines Bioland-Hofes im Lauenburgischen Land."
Umweltpreis Stiftung Herzogtum Lauenburg



